„Liebe Simone, erzähle doch mal etwas über Entgiftung.“, schrieb mir Tina neulich auf Facebook und da es sich hier um ein sehr breit gefächertes Thema handelt, beginne ich heute mit den Basics der Entgiftung und gehe auf Fragen ein wie: Worum geht es eigentlich insgesamt? Was ist eine toxische Gesamtbelastung? Welche Rolle spielt Quecksilber und wie gefährlich ist es wirklich, gerade bei Autoimmunerkrankungen? Wie kann ich die toxische Gesamtbelastung für mich reduzieren?

Bei der Entgiftung geht es immer darum:

Wie kann ich die toxische Gesamtbelastung für mich reduzieren? Wie kann ich meine speziellen genetischen Komponenten beeinflussen und verbessern? Hier geht es zum einen um Epigenetik – also: Kann ich Gene an- und ausschalten? – und zum anderen: Wie kann ich, wenn ich zum Beispiel weiß oder vermute, ich habe eine Genstörung, wie kann ich meinen Körper unterstützen, dass er besser funktioniert, obwohl ich diese Genstörung habe? Und wie kann ich andererseits dafür sorgen, dass ich weniger Giftstoffen ausgesetzt bin?

Was ist die toxische Gesamtbelastung

Die toxische Gesamtbelastung bezeichnet die Belastung durch Giftstoffe aus unserer Umwelt. Dazu gehören: Schwermetalle, toxische Mikroorganismen, Phthalate, Flammschutzmittel, Phenole, Xenoöstrogene, künstliche Östrogene, künstliche Hormone, Schimmelpilze, Wassergifte. All das, was auf uns einströmt – kombiniert mit einer Empfindlichkeit gegenüber Giftstoffen. Es kann natürlich sein, dass du zu den giftfesten Teutonen (die Toxikologen bezeichnen das so) gehörst. Dir das alles überhaupt nichts ausmacht und Giftstoffe stören dich wenig bis gar nicht.

Das Gegenteil trifft bei Menschen mit einer sehr hohen Suszeptibilität ein. Diese Personen reagieren schon auf kleinste Mengen an Giftstoffen und können so sehr stark beeinträchtigt werden. Und so kann es sein, dass etwas, was den giftfesten Teutonen überhaupt nicht tangiert, für den anderen ein riesen Problem sein und dazu führen kann, dass er schwere Vergiftungen erleidet – zum Teil vielleicht sogar letale Vergiftungen.

Es gibt eine relativ publike Case Study von einem Mann, der mehrere schwere Entgiftungsstörungen hatte und die als Fallbericht veröffentlicht wurde. Es war ein Syndrom-Komplex bekannt. Der Mann ist relativ jung verstorben – mit allen Symptomen einer schweren Schwermetallvergiftung. Man hat eine Autopsie und eine Pathologie des Gehirns durchgeführt und hat festgestellt, dass er alle Symptome einer schweren Neurotoxizität und einer Schwermetallvergiftung, in dem speziellen Fall Quecksilbervergiftung, hatte. Obwohl man in seinem Blut gar keine große Quecksilber-Belastung feststellen konnte. Man konnte nicht viel Quecksilber in seinem Körper finden und er hatte – glaube ich – zwei Amalgam-Füllungen. Also nichts groß beeinträchtigendes, würde man jetzt denken. Aber aufgrund dieser vielen genetischen Mutationen, die dieser junge Mann hatte, waren leider diese zwei Amalgam-Füllungen für ihn so viel, dass er wahrscheinlich – sicher beweisen kann man das nicht – an einer Quecksilbervergiftung oder an den Folgen von Quecksilber verstorben ist, obwohl er wenig Quecksilber ausgesetzt war.

Belastung durch Schwermetalle – Quecksilber

Es gibt verschiedenste Schwermetalle die uns beeinträchtigen können. Blei, Cadmium, Arsen – um einige zu nennen – und eben das Quecksilber. Für uns am relevantesten ist das Quecksilber wegen ein paar Besonderheiten im Metabolismus dieses Schwermetalls. Die anderen haben zum Teil auch erhebliche Auswirkungen aber das Quecksilber ist da mehr oder weniger am bedeutendsten – vor allen Dingen für Menschen mit Autoimmunerkrankungen.

Warum haben Menschen mit Autoimmunerkrankungen so viele Probleme mit Schwermetallen?

Das liegt daran, weil sie vermehrt bestimmte Polymorphismen haben, die dazu führen, dass Quecksilber schlecht entgiftet werden kann. Ein ganz wesentlicher Punkt hierbei ist die Glutathiontransferase – Glutathiontransferase-Störungen (abgekürzt GST). Es gibt GST 1 und 2. Störungen bei GST 1 und 2 führen dazu, dass die Schwermetalle im Körper sehr viel schneller toxische Wirkungen entfalten. Die andere häufige Mutation ist die MTHFR-Mutation, die ebenfalls Entgiftungsschwierigkeiten macht. Sie ist nicht ganz so relevant für die Schwermetallentgiftung aber spielt auch eine große Rolle. Und weil diese Störungen vermehrt im Zusammenhang mit Autoimmunerkrankungen auftreten und wahrscheinlich mit einer der Gründe ist, warum man eine Autoimmunerkrankung entwickelt, hat man ein vermehrtes Problem mit Schwermetallen.

Der Giftstoff Quecksilber

Quecksilber ist einer der Giftstoffe, denen wir nicht so richtig entkommen können. Und deswegen ist es so relevant. Quecksilber gehört elementar zu unserem Planeten. Es gibt Gebiete, in denen gibt es mehr oder weniger Quecksilber. Es war schon immer da und wird auch immer da sein. Das unterscheidet es relativ elementar von Stoffen, die wir selbst in die Welt gebracht haben und an denen wir selber schuld sind. Wie zum Beispiel PCB, was ja inzwischen – Gott sei Dank – verboten ist, sich trotzdem aber noch bei – zumindest nach den letzten toxikologischen Studien – 97 Prozent der Bevölkerung nachweisen lässt, weil es einfach ganz schwer wieder rauszubekommen ist aus unserer Umwelt. Aber diesen Stoff haben wir selbst erfunden und in größeren Mengen in die Welt gesetzt. Und jetzt müssen wir mit den Folgen leben.

Das ist beim Quecksilber nicht so. In gewisser Weise sind wir aber an den zum Teil sehr hohen Belastungen des Quecksilbers dennoch selbst schuld, weil wir vermehrt Quecksilber, was eigentlich im Stein und in der Erde gebunden wäre, in die Umwelt freisetzen. Vor allen Dingen durch den Abbau und die Verbrennung von Kohle. Durch die Verbrennung wird Quecksilber in die Luft hineingegeben und befindet sich damit auch in unserer Atemluft und verteilt sich durch das Aufsteigen in die Atmosphäre über den gesamten Planeten. Wusstet ihr, dass Winde so ähnlich wie Flüsse – also immer gleich in der Atmosphäre unseres Planeten laufen? Und darüber verteilen sich tatsächlich diese Quecksilber-Stäube überall hin.

Und ein anderer Punkt, den ich persönlich sehr spannend finde, ist, dass die Spanier – die Konquistadoren –, als sie Südamerika erobert haben, riesige Massen Quecksilber mit hinüber verschifft haben, um dort Edelmetalle abzubauen, wie Gold zum Beispiel. Und deswegen ist Mexiko eines der Länder mit der höchsten Quecksilber-Belastung im Boden überhaupt. Und auch daran sind wir – also die Europäer in diesem Fall – selber schuld. Das Quecksilber toxisch ist, das weiß man eigentlich schon ewig und aufgrund seiner Toxizität hat es auch ein sehr hohes mikrozides Potential. Man kann also damit Bakterien abtöten. Und deswegen hat man Quecksilber zum Teil genutzt, um zum Beispiel die Syphilis zu bekämpfen. Da beides neurotoxisch ist – sowohl Syphilis als auch Quecksilber – ist es nicht so ganz klar, ob es erfolgreich war und in welcher Form der Toxizität die Leute am Ende verstorben sind. Aber gegen den Syphilis-Erreger hat es auf jeden Fall ganz gut geholfen.

Und dann ist Quecksilber auch super spannend, weil es bei Raumtemperatur ein flüssiges Metall ist und man denkt: Wie toll ist das denn? Als ich klein war, daran erinnere ich mich noch, ist mal so ein typischer Unfall passiert. Ein Thermometer ist zerbrochen und dann haben sich diese kleinen Quecksilber-Kügelchen gebildet. Und was ich damals faszinierend fand, wenn man die Kügelchen angeschubst hast, dass die dann ineinander zusammengelaufen sind. Und das hat schon immer eine magische Wirkung ausgelöst, weswegen man es oft für einen Glücksbringer gehalten hat und zum Beispiel auf Becken gesprenkelt hat vor den Kindern. Wo ich heute denke – um Gottes Willen.

Autoimmunerkankungen und Schwermetalle - Quecksilber

Die verschiedenen Formen von Quecksilber

Bei Quecksilber gibt es einmal organisches und anorganisches Quecksilber. Organisches Quecksilber (Hg0) ist erst einmal, wenn man das schluckt, eigentlich unproblematisch. Nimmt man es über den Mund auf, dann geht es durch den Körper und wird ausgeschieden wie es reingekommen ist. Es wird von unserem Körper null verstoffwechselt und nicht aufgenommen. Jetzt ist aber das Problem, dass es meistens nicht nur geschluckt wird, beziehungsweise dass Hg0 eher nicht in Nahrungsmitteln usw. zu finden ist, sondern dass es meistens eingeatmet wird. Durch den Staub der bei der Kohleverbrennung in den Kohlekraftwerken produziert wird und zum anderen leider vielfach durch die Amalgam-Füllungen. Desto mehr man kaut – vor allen Dingen, wenn man heiße Dinge zu sich nimmt, sehr heiß und vielleicht noch sehr säurehaltig isst, dann werden beim Kauprozess Gase aus den Amalgam-Füllungen freigesetzt und die atmen wir dann ein. Und über die Alveolen der Lunge wird Hg0 – also anorganisches Quecksilber – sehr gut aufgenommen. Und dann ist es in unserem Körper.

Und dann ist die Frage: Was passiert jetzt damit?

Es verteilt sich in unserem Körper und wird an verschiedenen Stellen abgelagert. Nach und nach wird es dann von unserem Körper – das ist ein sehr langsamer Prozess – umgewandelt in Hg2+ und ausgeschieden. Zum einen über den enteropathischen Kreislauf – über die Leber und dann wieder über den Darm – und zum anderen über die Niere. Das Hg0 und dann eben Hg2+ wird im Wesentlichen in der Niere abgelagert und zum anderen im Gehirn – und das ist das große Problem. Hg0 wird in relativ großer Menge schnell ins Gehirn aufgenommen, wird dort zügiger als im Rest des Körpers in Hg2+ umgewandelt, kann dann aber nicht mehr so richtig raus und hat dadurch im Gehirn eine Halbwertszeit von 18 Jahren. Es ist dann also nicht weg, sondern hat eine Halbwertzeit.

Und das bedeutet, dass wenn zum Beispiel eine Mutter – und leider ist das in meinem Fall so – den ganzen Mund voll Amalgam-Füllungen hatte, selbst wenn ich selber nie eine Amalgam-Füllung hatte, kann es sein, dass ich wegen Amalgam eine sehr hohe Quecksilber-Belastung habe. Warum? Weil ich bereits als Säugling, beziehungsweise als Fetus im Mutterleib, stark mit Quecksilber belastet wurde. Und das hat sich im Gehirn angelagert – wenn man bestimmte Genstörungen hat – und entfaltet bis zum heutigen Tage seine Wirkungen beziehungsweise ist dort persistiert.

Quecksilber lagert sich gern im Gehirn ab und ist besonders toxisch für Nervenstrukturen. Das heißt, es ist besonders toxisch für die Zellen des Gehirns und dort für spezielle Zellen – die Körnerzellen. Diese sind besonders empfindlich auf Quecksilber, weswegen die Symptome der Quecksilber-Vergiftung eben viel mit Nerven zu tun haben. Das kommt den Meisten sicher bekannt vor: Tunnelblick, Konzentrationsstörungen, Brainfog, Denkstörungen und in schwerer Folge später Appetitlosigkeit – dies sind Symptome, die auf Quecksilber zurückgeführt werden. An einer akuten Quecksilbervergiftung verstirbt man meistens durch Nierenversagen. Aber bei langfristigen Quecksilber-Expositionen ist die Neurotoxizität wesentlich erheblicher.

Dann gibt es die zweite Form des Quecksilbers und das ist das Methylquecksilber. Methylquecksilber ist eine organische Verbindung – also da hängt an dem Quecksilber eine Methylgruppe dran. Und dieses Quecksilber wird über unseren Magen-Darm-Trakt zu 100 Prozent aufgenommen. Das heißt, wenn man Methylquecksilber verschluckt, dann ist es auch im Körper drin drin. Und dadurch hat Methylquecksilber eine wesentlich höhere Toxizität als anorganisches Quecksilber. Das großes Problem ist, dass durch die zunehmenden Dysbiosen der heutigen Zeit – also durch das, was wir essen, durch unser industrialisiertes Essen, unsere Darmflora oft eher azidotisch ist. Normal wäre ein PH-Wert unter 7,0, heute liegt er häufig darüber. Und durch diese Veränderung in der Darmflora kommt es zunehmend zur Methylierung von organischem Quecksilber in unserem Darm und dadurch dann auch zur Aufnahme von Methylquecksilber in unseren Darm, wenn man anorganisches Quecksilber oral zu sich genommen hat.

Die Quellen in der Natur: Wo steckt Methylquecksilber drin?

Man weiß, dass wenn in Flüssen viel Methylcobalamin drin ist (also Vitamin B12 mit einer Methylgruppe), es dazu führen kann, dass durch die Mikroorganismen anorganisches in organisches Quecksilber umgewandelt wird. Das ist vor allen Dingen relevant für Gebiete, die großflächig geflutet wurden. Und es gibt die Vorstellung – Achtung das ist nicht wissenschaftlich am Menschen bewiesen, dass vielleicht, wenn man Methylcobalamin im Mund zergehen lässt, dass das, wenn man Amalgam-Füllungen hat, dazu führen könnte, dass das Quecksilber aus den Amalgam-Füllungen in Methylquecksilber umgewandelt wird. Und deswegen wird dazu geraten, sublinguales Methylcobalamin zu benutzen, wenn man Amalgam-Füllungen hat. Dafür gibt es keinen Beweis. Nichtsdestotrotz macht es vielleicht Sinn, darauf zu verzichten.

Und die zweite große Quelle in der Natur, wo extrem viel Methylquecksilber drin ist, ist Fisch. Dazu gibt es einige Einzelfallstudien und Untersuchungen. Die Fische nehmen aus der aquatischen Nahrungskette Methylquecksilber auf. Und das lagert sich im Laufe der Nahrungskette der Fische an. Das heißt, erst haben wir die Algen, dann fressen die kleinen Fische die Algen, dann fressen die größeren Fische die kleinen Fische und so weiter. Und am Ende haben wir den Thunfisch, welcher deswegen sehr stark quecksilberbelastet ist. Er ist so sehr belastet, dass man schon durch drei Tage hohen Thunfisch-Konsums (und da vor allen Dingen den richtig guten – White Tuna, den riesigen der Top-Sushi-Qualität hat), wenn man drei Tage hintereinander dreimal am Tag ein riesen Thunfisch-Steak von etwas 400 Gramm isst, dann kann es sein, dass man sich dadurch schon relativ erhebliche Quecksilbervergiftungen zuziehen kann und sich der Quecksilberspiegel im Blut um das Vier- bis Fünffache erhöht. Man kann also durch solche Expositionen kurzfristig seinen Quecksilber-Spiegel massiv in die Höhe treiben.

Fragen und Anmerkungen aus dem Live-Video

Quecksilber und Impfungen?

Thiomersal ist eine Verbindung in den Impfstoffen. Das ist Ethylquecksilber – also nicht Methyl-, sondern Ethylquecksilber. Ethylquecksilber ist nicht ganz so toxisch wie Methylquecksilber. Also man weiß noch nicht so genau, warum Methylquecksilber so toxisch ist – auch auf die Neurotoxizität getestet. Ethylquecksilber ist auch relativ toxisch aber halt entsprechend auch wichtig. Leider ist Thiomersal immer noch Bestandteil von Impfungen. Hoffentlich wird sich das demnächst irgendwann ändern. Quecksilber hat erhebliche Auswirkungen auf das Immunsystem und wird als ein wichtiger Trigger für die Entwicklung von Autoimmunerkrankungen gehandelt. Und insofern: Wenn jemand halt diverse Genstörungen hat – die hat er ja von Anfang an und der wird dann halt nach dem üblichen STIKO-Schema geimpft –, dann kriegt er relativ viel hohe Dosen Ethylquecksilber schon gleich von Anfang an. Und das kann halt dazu führen, dass man damit sofort belastet wird.

Woran erkenne ich ein gutes Fischöl-Präparat?

Es sollte möglichst schwermetallfrei sein. Und das ist es nur, wenn es ultrafiltriert ist. Das heißt: Wenn es über bestimmte Membranen geleitet wurde, die alles an größeren Stoffen, wo auch die Schwermetalle dazugehören, entfernen. Möglicherweise wird für einige bei dem Prozess auch das Jod entfernt, weswegen man dann auch die Fischöl-Präparate zu sich nehmen kann, wenn man sonst vielleicht Schwierigkeiten mit größeren Mengen Jod hat und davon immer gleich Symptome hat.

Meistens erkennt man ein gutes Fischöl-Präparat daran, dass es sehr teuer ist. Das kommt daher, weil das Equipment und die Maschinen so teuer sind. Ich empfehle die Präparate der Firma Nordic Naturals, weil die hervorragend ultrafiltriert sind. Es gibt hervorragende Algen-Präparate, die sowieso insgesamt so gut wie keine Belastung haben.

Sollte man Amalgam-Füllungen entfernen lassen?

Ja, ich würde sie entfernen lassen, aber nicht alle auf einmal. Also wenn ich 12, 13 Füllungen hätte, würde ich sie in Zweiergruppen entfernen lassen und mir zwischendurch immer genug Zeit lassen, das abzubinden, auszuscheiden und dann die nächsten. Es sollte ein extrem gut geschulter Arzt machen mit entsprechenden Vorkehrungen. Also es braucht ein spezielles Absaugsystem und es braucht spezielle Sicherheitsvorkehrungen um die Füllungen entfernen zu lassen. Es macht im Prinzip keinen Sinn, die drin zu lassen. Weil die arbeiten die ganze Zeit. Die Idee, dass Amalgam kein Quecksilber ausleitet, ist Quatsch. Dafür gibt es jede Menge sehr gute Studien. Und das ist immer noch eine große Lobby zum Quecksilber, das es im Amalgam gibt. Das hat eine bestimmte Geschichte.

Autoimmunerkankungen und Schwermetalle - Quecksilber im Thunfisch

Sollte man lieber keinen Fisch essen?

Das ist die große Frage. Es gibt Studien, wo man geguckt hat – es geht ja immer um Babys mit Intelligenz. Wenn man denen überhaupt keinen Fisch gibt, den Müttern, und dann, wenn man ihnen Fisch gibt und sich dann aber eine Quecksilber-Belastung einkauft. Und man hat festgestellt, dass die Kinder aus der Gruppe der Mütter, denen man den Fisch quasi weggenommen hat, deutlich dümmer waren als die mit der Quecksilber-Belastung. Deswegen hat man gesagt: „Okay, keine Omega-3-Fettsäuren ist deutlich gefährlicher als ein bisschen Quecksilber.“ Dementsprechend: Also wenn man keine Möglichkeit hat, sich sonst irgendwie zu supplementieren und die guten Stoffe aus dem Fisch zuzuführen, dann sollte den Fisch wählen. Wenn ich aber die Möglichkeit habe, mir die guten Stoffe aus dem Fisch auch anderweitig zuzuführen und vielleicht auch relativ viel Algen essen kann und eben gute Omega-3-Fettsäuren aus Präparaten zu mir nehmen kann, die schwermetallbefreit sind, dann ist man zum Teil im Augenblick vielleicht ohne Fisch besser dran.

Vergiftet eine Zahnspange auch den Körper?

Das kommt immer darauf an, woraus die Zahnspange hergestellt wurde. Es ist sehr unwahrscheinlich, dass deine Zahnspange Quecksilber enthält. Insofern also – ja. Also du vergiftest dich in gewisser Weise bestimmt damit, weil da halt Plastikstoffe drin sind – Phenole, Phthalate und so weiter – aber eventuell vergiftest du dich eben deutlich mehr mit dem Make-up, was du vielleicht jeden Tag trägst, als mit deiner Zahnspange. Schwer toxische Substanzen in der Zahnspange in Deutschland halte ich für extrem unwahrscheinlich.

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